Nazimorde gestern und heute – eine aufhaltsame Kontinuität

Wann
Dienstag - 14.01.2020
18:00 - 20:00

Wo
Gewerkschaftshaus München (DGB-Haus)
Schwanthalerstr. 64
München
Raum: C.0.04 / Kurt Eisner

Rollstuhlgerecht? Unbekannt

Details

Der Arbeitskreis Aktiv gegen rechts ver.di München lädt ein zum Thema

Nazimorde gestern und heute – eine aufhaltsame Kontinuität

In diesem Jahr jährt sich der faschistische Anschlag auf das Oktoberfest zum 40. Mal. Vom 26. September 1980 bis heute: Nach offizieller Lesart waren und sind es immer Einzeltäter…

Wir zeigen die Video-Aufzeichnung der Rede von Ulrich Chaussy (gedreht von Gerhard Hallermeyer), die er am vom 26. September 2019, beim Gedenktag an die Opfer des faschistischen Anschlags auf das Oktoberfest hielt. Der Journalist Ulrich Chaussy und der Rechtsanwalt Werner Dietrich, Anwalt der Opfer des Anschlags, haben mit bewundernswertem Einsatz bis zum heutigen Tag für die Wiederaufnahme der Ermittlungen in Sachen Oktoberfestattentat gekämpft und diese nach vielen Jahren erreicht.

Wir nehmen die Dokumentation zum Anlass, Fragen zu stellen und Antworten zu suchen:

  • Was ist im Hinblick auf die Verfolgung faschistischer Gewalttaten geschehen? Hat sich seit 1980 Grundlegendes geändert?
  • Hat das Gesellschaftssystem, in dem wir leben, etwas mit der Erstarkung faschistischer Gruppierungen zu tun?
  • Genügt es für uns als Arbeitskreis Aktiv gegen Rechts, nur gegen Nazis zu sein?
  • Was könnte der Beitrag unseres Arbeitskreises zu den Aktivitäten der Stadt München anlässlich des 40. Jahrestags des Anschlags am 26. September 2020 sein?
  • Was können wir als Gewerkschafter*innen im neuen Jahr gegen Rechts tun?

 

„Einlassvorbehalt: Die Veranstalter behalten sich gem. § 6 VersG / Art. 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen oder neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der extremen rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische, nationalistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.“

 

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