Sex works. Eine queerfeministische Auseinandersetzung mit dem Thema Sexarbeit

Wann
Sonntag - 11.10.2020
11:00 - 15:00

Rollstuhlgerecht? Ja

Details
im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Queerthing 2020“ –

Sexarbeit ist ein Begriff, der mit unterschiedlichsten Bildern verbunden wird. Sexarbeiter_Innen, Stricher, Masseure, Escort, Hure…. Was denkst Du wenn du solche Bezeichnungen hörst? Wie hast Du Dir Deine Meinung gebildet? Wie sieht Deine Auseinandersetzung mit dieser Arbeit aus? Was ist Sexarbeit? Wer macht Sexarbeit? Wie sind die Arbeitsbedingungen von Sexarbeiter_Innen in Deutschland und anderswo? Welche Bilder und Vorstellungen tauchen in Deinem Kopf auf? Sind sie realistisch, sind es Vorurteile?

Es gibt unterschiedliche Erfahrungen mit Sexarbeit. Der persönliche Bezug zu dieser Arbeit ist so unterschiedlich wie in anderen Jobs auch. In diesem Workshop wird versucht ein realistisches Bild von dieser Arbeit aufzuzeigen und einen persönlichen Bezug hierzu aufzubauen.

Nach dem Workshop am 10.10.20 findet am 11.10.20 für die Teilnehmenden des Workshops und Interessierte ein Vernetzungsbrunch statt.

Der Ort des Brunches wird nach Anmeldung bekannt gegeben. Bitte bis 08.10.20 auf queerfem_muc@riseup.net anmelden. 

Veranstalterin: Der Workshop wird vom Queerfeministischen Netzwerk München veranstaltet, einem Zusammenschluss von Frauen, Lesben, Inter*, Non-Binaries*, Trans* und Queers, die eine  antirassistische und antikapitalistische Grundhaltung eint.

Zur Referentin: Emy Fem ist eine nomadische Pornographin und sexpositive  Aktivistin. Durch jahrelange Arbeit als Sexarbeiterin, Sexarbeitsaktivistin und Trainerin bei
Professionalisierungsworkshops von Sexarbeiter_Innen an ihren Arbeitsplätzen ist sie in der Lage den Workshop aus einer Betroffenenperspektive zu halten. www.emyfem.net

 

Mit freundlicher Unterstützung der Bezirksausschüsse 1, 2 und 8 und des Kurt-Eisner-Vereins.

 

***english***

 

Sex works       
Queer feminist perspectives of the topic of sex work
– in the context of the series of events „Queerthing 2020“-

Sex work is a term that is associated with diverse images. Sex workers, hustlers, masseurs, escorts, whores – what do you think when you hear such terms? How did you form your opinion? How do you deal with this work? What is sex work? Who does sex work? What are the working conditions of sex workers in Germany and elsewhere? Which images and ideas appear in your head? Are they realistic, are they prejudices?

There are different experiences with sex work. The personal relation to this work is as different as in other jobs. In this workshop we will try to show a realistic picture of this work and build a personal relation to it.

After the workshop on the 10th of October we invite to a networking brunch for the participants of the workshop and other intrested people. We will announce the place of the brunch after registration. Please register until 08.10.20 on queerfem_muc@riseup.net. 

Abolitionists are not welcome.

Organizer: The workshop is organized by the Queerfeminist Network Munich, an association of women, lesbians, inter*, non-binaries*, trans* and queers united by an anti-racist and anti-capitalist attitude.

About the speaker: Emy Fem is a nomadic pornographer and sexpositive activist. Through years of work as a sex worker, sex work activist and trainer for professionalization workshops of sex workers at their workplaces, she is able to hold the workshop from the perspective of those affected. www.emyfem.net

 

With friendly support of the Bezirksausschuss 1, 2 and 8 and the Kurt-Eisner-Verein.

Link zur Veranstaltung: https://m.facebook.com/events/353074962403688

Sprache des Events: deutsch (Übersetzung möglich)

Eintritt: frei

Zielgruppe: Abolitionist*innen nicht willkommen.

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