Diskussion über Feindbilder in der Demokratie

Wann
Dienstag - 14.03.2017
20:00 - 23:00

Wo
Frevel - Anarchistische Bibliothek im Hinterhof
Zenettistr. 27 im Hinterhof
München

Details

Früher waren es mal der internationale Faschismus, mal der Realsozialismus, heute sind es der IS, die AfD und Donald Trump: Feindbilder sind seit jeher eines der wichtigsten Mittel demokratischer Staaten, um ihre ideologische Rechtfertigung aufrecht zu erhalten. Alle, von der Arbeitslosen bis zum Staatsoberhaupt oder Wirtschaftsboss, sind aufgerufen, die Reihen gegen das „absolute Böse“ zu schließen und sich zur Demokratie als angeblich größtmöglicher Freiheit bekennen. Wie gut das funktioniert, zeigen heute Parolen wie „Je suis Paris“ oder dem nun geforderten Zusammenrücken der EU gegen Donald Trump. Wenn für uns klar ist, dass wir diesen Aufrufen nicht folgen, wie machen wir in einem Klima, in dem es anscheinend nur die Seite der Demokratie oder der Barbarei zu wählen gibt, die eigene Kritik an jeder Form von Autorität, ob demokratisch oder nicht, durch Worte und Taten verständlich?

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