ANKER – Zentren: Die bayerischen Abschiebelager

Wann
Montag - 18.11.2019
19:30 - 22:00

Wo
EineWeltHaus
Schwanthalerstr. 80
80336 München
Raum: Saal, EG

Rollstuhlgerecht? Ja

Details

Der Bayerische Flüchtlingsrat, Ärzte der Welt, unserVeto Bayern, Solwodi und Bewohner*innen aus bayerischen ANKER-Zentren ziehen nach einem Jahr ihres Bestehens kritisch Bilanz. Ihr Schluss: ANKER-Zentren machen Gesunde krank und Kranke kränker und sind Orte struktureller und persönlicher Gewalt, an denen die Sicherheit der Bewohner*innen nicht gewährleistet werden kann.
Viele von ihnen wissen nichts über das Asylverfahren und ihre Rechte hierbei. Die Verfahren selbst werden in verkürzter Form durchgeführt. Die Asylverfahren werden in Schnellverfahren durchgeführt, in denen die Qualität der Verfahren auf der Strecke bleibt. Wem es gelingt, gegen die Ablehnung durch das BAMF zu klagen, wartet viele Monate und Jahre auf den Ausgang des Gerichtsverfahrens. Unterbringungsdauern über 18 Monaten sind an der Tagesordnung.

Über die aktuelle Situation in den Ankerzentren, die Möglichkeit bzw
Unmöglichkeit einer juristischen Beratung der Geflüchteten in diesen
Zentren und über die Arbeit von ANKER-Watch berichten und diskutieren

* Anna Frölich, Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Asyl- und
Ausländerrecht und aktiv in der Rechtshilfe für Ausländer*innen
* Julian Rapp, Projektleiter des Infobus-Projekts Ingolstadt und
ANKER-Watch

Link zur Veranstaltung: http://www.ikforum.org

Sprache des Events: Deutsch

Eintritt: Frei

Kategorie

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