Queerthing 2022 – „Die Körper, die sprechen.“

Erste öffentliche Ausstellung von bisher klandestiner Foto-Kunst

Vom Künstler*innen-Kollektiv Avazê Xor (Avaze Khor) aus Kurdistan mit  Elahe Beigi und Samira Moradipour 

Für die Freiheitsrechte von Frauen und Queer-Communities,
im Widerstand gegen patriarchale Gewalt.

Erste Serie: 15. September bis 22. September
Kunstraum FLORIDA, Lothringer Straße 13
Öffnungszeiten: Do/Fr + Mo-Do 17-21 Uhr // Sa/So 15-20 Uhr

Zweite Serie: 17. Oktober bis 14. November 
Glockenbachwerkstatt, Blumenstraße 7

Dritte Serie: Ab 20. November
LeZ – lesbisch-queeres Zentrum, Müllerstraße 26

Bitte hilf gern mit das Projekt bekannt zu machen.

Aktuelle Informationen findest du unter
https://www.kalinka-m.org/queerthing22 ,
https://de-de.facebook.com/QUEERTHING/ und https://www.instagram.com/queerthing/

Der Raum, den wir schaffen möchten

Infos: zum Dabei-Sein — für Alle!

Infos zum Inhalt:
Gegen sexualisierte Gewalt und gegen Rassismus!

Die Bilder der Ausstellung beschäftigen sich mit dem Überleben und Sichtbarmachen von sexualisierter Gewalt.

  • Alle Fotos (und das ganze Projekt) sind im Rahmen feministischer Selbstorganisation entstanden.
  • Gewalthandlungen werden nicht explizit dargestellt.
  • Personen mit nackten Körpern sind abgebildet.
  • Mit Schminke und Make-up Art sind die sichtbaren Verletzungen künstlerisch nachgebildet.
  • Trotzdem können Erinnerungen und Gefühle getriggert werden.

Wenn die Inhalte aus dem Kontext gerissen werden, können sie für antimuslimischen Rassismus oder orientalistische Interpretationen enteignet werden. Dies ist explizit nicht im Sinne der Ausstellenden.

Wenn ihr weiß positioniert und im globalen Norden aufgewachsen seid, habt ihr bestimmt orientalistische denkmuster verinnerlicht. Dies wird zwangsweise die Brille sein, mit der ihr die Ausstellung besuchen werdet. Wir möchten euch deswegen dazu aufrufen, euch mit den Themen Rassismus und Orientalismus auseinander zu setzen, euch zu bilden und zu reflektieren.

Lest zum Beispiel gern Veröffentlichungen

Sorge für dich, denn du bist wertvoll.

Wenn du vor oder während der Ausstellung merkst, dass es dir nicht gut geht, mache eine Pause und nimm dir die Zeit, die du brauchst um dich wieder wohl(er) fühlen zu können.

  • Du kannst Freund*innen oder Bekannten um Unterstützung bitten.
  • Du kannst uns (vor Ort) ansprechen.
  • Oder du kannst (rund um die Uhr: täglich 0 – 24 Uhr) das Hilfetelefon (www.hilfetelefon.de | 08000 116 016 ) oder den telefonischen Krisendienst anrufen. (https://www.krisendienste.bayern/oberbayern/ | 0800 / 655 3000 ).

Ankündigungen

Leider führen viele Sachzwänge dazu, dass wir spontaner sein müssen als geplant! Bitte entschuldigt die Kurzfristigkeit der Ankündigungen. Bitte schaut bei www.kalinka-m.org/queerthing22 nach aktuellen Termindetails

Anmeldungen

Bitte melde dich gern möglichst bald per E-Mail an um Deine Teilnahme zu bestätigen (insbesondere bei begrenzter Platzzahl)

um besondere Bedürfnisse oder Kinderbetreuung anzumelden.

Reinkommen: Erreichbarkeit und Barrieren

Wir bemühen uns, Hindernisse für Menschen mit Be_Hinderung zu reduzieren und auch individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen.

Kontaktiere uns gern, wenn du zusätzliche Informationen brauchst. Und lass uns gern wissen, wie wir dich weiter unterstützen können (z.B. mit passenden Sitzgelegenheiten, Vorlesen, Übersetzung, Ruheraum …).

Die Ausstellungsflächen sind für Rollstuhlfahrer*innen mit einer Rampe zu erreichen. Für Details (z.B. wegen nicht barrierefreier Toiletten) findest du in den Access-Plänen der Ausstellungsorte weitere Informationen zu Barrieren und Zugänglichkeit.

Sprachen

Die Beschriftung der Ausstellung steht in deutscher und der englischer Sprache zu Verfügung.

Bitte melde dich bei uns, wenn du teilnehmen möchtest und eine Übersetzung eine*n Übersetzer*in brauchst. Wir werden versuchen, eine Flüsterübersetzung zu organisieren.

Einige Veranstaltungen werden durch Gebärden-Dolmetscher*innen übersetzt. Bitte informiere Interessierte aus deinem Bekanntenkreis.

Kennenlernen und Teilen:

Dieser Ort ist auch als Ort zur Vernetzung gedacht. Lasst uns miteinander in Kontakt treten, ins Gespräch kommen und uns austauschen.

Wenn du weiterhin von uns hören möchtest, lass dem Queerfeministischen Netzwerk gern deine Kontaktdaten da.

Unterstütze das Bekanntwerden des Projekts z.B. durch Weitersagen oder Social Media.

Bitte beachte dafür unbedingt die Hinweise zur Erlaubnis für Foto-, Audio- oder Video-Aufnahmen in der Ausstellung.

Konsens bedeutet Zustimmung.

Wir wünschen uns einen Ort zu schaffen, an dem du dich unterstützt fühlst und ein Gefühl der persönlichen Entfaltung erfährst, insbesondere wenn Du die Möglichkeit dafür oft vorenthalten wird.

Konsens bedeutet Zustimmung oder Einwilligung.

Fragt nach bei Unsicherheiten.

Anregungen und Rückmeldungen:

Teile deine Gedanken, Inspirationen und Wünsche gern im Gästebuch der Ausstellung vor Ort.

Alle am Projekt Beteiligten befinden sich in Lernprozessen. Wir möchten möglichst gute Teilnahme und Teilhabe ermöglichen! Um uns dabei zu unterstützen, gib uns gern ein persönliche Feedback zu allen dir wichtigen Aspekten deiner Teilnahme.

Wirf deine Hinweise gern in die Box oder schreib uns eine E-Mail an: [email protected]

Annahmen:

Zwischen (nationale) „Grenzen abschaffen“ und (persönliche) „Grenzen ernst nehmen“.

Damit sich möglichst viele wohlfühlen können, bitten wir dich darum, dir deine Annahmen über andere bewusst zu machen

z.B. über Geschlecht/ Anrede/ Pronomen, Sprache, Herkunft, Lebenssituation, hörend/gehörlos usw.

Mache dir vor allem bewusst, dass es nur Annahmen sind, und dass sie falsch und verletzend sein können. Bitte verhalte dich unabhängig von ihnen, mit allgemeiner Freundlichkeit.

Falls du grenzüberschreitendes oder übergriffiges Verhalten beobachtest oder selbst von davon betroffen bist, versuchen wir Dich zu untersützen. Sprich uns gern an.

Diskriminierungen und Gewalt sollen hier keinen Platz haben!

Diskriminierung und Gewalt beinhaltet unter anderem:

  • alle Arten von Rassismus (z.B. gegen muslimische oder Schwarze Menschen oder Sinti und Roma),
  • Homo-, Trans- und Queerfeindlichkeit (Abwertung von queeren, trans*, lesbischen, schwulen Menschen)
  • Antisemitismus (Feindlichkeit gegenüber Jüd*innen z.B. durch Dämonisierung, Doppelstandards, Delegitimierung)
  • Sexismus (Abwertung im Zusammenhang mit der Kategorie „Geschlecht“), Misogynie (Frauenfeindlichkeit),
  • Klassismus (Abwertung aufgrund der sogenannten „sozialen bzw. socio-oekonomischen Herkunft“ oder „Klasse“ z.B. wegen Vermögens- oder formalem Bildungsstand),
  • Ableismus (Abwertung aufgrund körperlicher oder psychischer Verfasstheit),
  • Fatshaming (Abwertung aufgrund des Gewichts),
  • Ageismus (Abwertung aufgrund des Alters).

Rausfliegen

Personen, die durch sexistische, rassistische, nationalistische, antisemitische, queer- oder transfeindliche oder sonstige menschenverachtende Äußerungen oder Übergriffe in Erscheinung getreten sind, sind vom Betreten der Räume ausgeschlossen, insbesondere wenn sie rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind.

Gewalttätiges oder übergriffiges Verhalten wird nicht geduldet.

Personen, die andere belästigen, beleidigen, diskriminieren oder bedrohen, werden von der Veranstaltung bzw. Ausstellung ausgeschlossen.

Corona-Schutz ernst nehmen!

Das gesamte Programm findet unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Schutz- und Hygienemaßnahmen statt. Masken können freiwillig getragen werden. Schnelltests werden empfohlen und zur Verfügung gestellt. (Stand 01. September 2022)

Hinweise zur Erlaubnis für Foto-, Audio- oder Video-Aufnahmen in den Ausstellungsräumen

Zum unbedingten Schutz der Künstler*innen und aller Beteiligten

Bitte fotografiert und filmt in der Ausstellung nur

ohne die Kunstobjekte direkt abzubilden

mit explizitem Einverständnis der abgebildeten Personen.

Es besteht keine allgemeine Erlaubnis für Foto-, Audio- oder Video-Aufnahmen.

Eine Aufnahmegenehmigung ist vorab im Einzelfall zu klären und wird nur für Aufnahmen erteilt, bei deren Veröffentlichung der sachliche Zusammenhang mit der Veranstaltung unter Berücksichtigung der Interessen der Künstler*innen und Beteiligten erkennbar ist.

Hunde

Wenn ihr Hunde mitbringt dürfen diese im Hof der Lothringer Str. 13 warten.

Bitte hilf mit, diese Veranstaltung zu einem angenehmen und möglichst sicheren Projekt für Alle zu machen!

Unterschreibe jetzt gegen das Todesurteil von 2 LGBT+-Aktivist*innen im Iran!

Diese Veranstaltung wird unterstützt von:
Stattpark Olga   | Refugio München
Kunstraum Florida | LeZ  & Les Community | Glockenbachwerkstatt   
Regenbogenstiftung               
Kulturreferat der Landeshauptstadt München    
     
[ BA 1, 2 und 5 der Landeshauptstadt München  (beantragt)  |  Migrationsbeirat der Landeshauptstadt München  (beantragt) ]

Linker Kalender für München