Wann
Donnerstag - 26.02.2026
19:30 - 22:00
Venezuela, Grönland…
Trumps neue Weltordnung
Die USA entführen das venezolanische Staatsoberhaupt, enteignen die dortige Ölindustrie und übernehmen die Richtlinienkompetenz über das Land; Trump will außerdem Grönland in Besitz nehmen und düpiert damit seine imperialistischen NATO-Partner.
Angesichts dessen, dass die USA also ganz neue Sitten in die Konkurrenz der Staaten einführen,
– kann man der „regelbasierten“ Weltordnung nachtrauern, als würden die USA mit ihrer Abkehr davon nicht gerade vorführen, worauf die wirklich basierte. – Man kann auch die Neuerung in den zwischenstaatlichen Konkurrenzaffären einfach übergehen, weil man auch in der alten Weltordnung schon die Vorherrschaft der USA erkannte
– muss dann aber auch davon absehen, dass die gewohnten Berechnungen der Konkurrenten der USA tatsächlich massiv durchkreuzt werden.
– Was jedenfalls nicht geht, ist zu meinen, Kritik am US-Imperialismus bestünde darin, dass man die wahren Interessen hinter vorgebrachten Begründungen wie Völkerrecht, Demokratie und anderen höheren Werten entlarvt. Denn dass es um „America first“ und sonst nichts geht, sagt Trump ja selbst in aller Deutlichkeit.
Was heißen „America first“ und „peace through strength“ in der westlichen Hemisphäre und darüber hinaus? Darüber wollen wir diskutieren.
Ort: EineWeltHaus München, Schwanthalerstraße 80,
Werkstatt (rechts neben der Bibliothek)
U-Bahn Haltestelle Theresienwiese (U4/U5)
Veranstalter: AK Gegenargumente
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