Wann
Freitag - 13.03.2026
20:00 - 22:00
Wo
Haus mit der Roten Fahne
Tulbeckstr. 4f
München
Gezeigt wird der bekannte Film „Island – Ein Tag ohne Frauen“
Am 24.10.1974 zeigten die Arbeiter- und werktätigen Frauen Islands, welche Macht sie durch ihre Stellung in der Gesellschaft innehaben. Sie ließen die Arbeit ruhen: Das Telefonnetz brach zusammen, Schulen und Theater blieben geschlossen, die Produktion war unterbrochen. Bis in die Familien hinein wirkte ihre Macht: Die Männer konnten teilweise nicht zur Arbeit, weil sie Kinderbetreuung und Haushalt übernehmen mussten. Ohne die Arbeit der Frauen in den Betrieben und für die Gesellschaft stand das Land still. In Reykjavik gab es eine Demonstration, an der sich 30.000 Frauen beteiligten. Sie zeigten: Ohne unsere Arbeit läuft in diesem Land nichts, deswegen kämpfen wir für Gleichberechtigung.
Ein gelungenes Beispiel für Volksfronttätigkeit, denn der Kampf der Frauen dient der gesamten arbeitenden Gesellschaft. Wie wird das Land und die Welt erst aussehen, wenn sich der männliche Teil der Arbeiterklasse ein Beispiel nimmt und sie gemeinsam unter der roten Fahne die Arbeit ruhen lassen? Wenn sie keine Stunde für den Krieg arbeiten und gegen die Verelendung der Arbeiter und Werktätigen kämpfen, die die Kriegsprofiteure reicher macht?
„Die Emanzipation der Frau wie die des ganzen Menschengeschlechts wird ausschließlich das Werk der Emanzipation der Arbeit vom Kapital sein.“, so Clara Zetkin, u.a. Mitbegründerin der internationalen Frauenkonferenz 1920 und der Kommunistischen Internationale.
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