Im Namen der Tiere – Wie eine NGO große Teile Afrikas beherrscht

Wann
Dienstag - 17.03.2026
19:30 Uhr

Wo
EineWeltHaus München
Schwanthalerstr. 80
80336 80336 München

Details

Die NGO „African Parks“ verwaltet 24 große Naturparks in Afrika und gilt als Erfolgsgeschichte. Doch was und wer steckt wirklich dahinter? Olivier van Beemen hat fast vier Jahre lang über die Organisation recherchiert, unzählige Insider*innen, Aussteiger*innen und Anwohnende der Parks befragt und sich nicht von Verhaftung, Spionagevorwürfen und Abschiebung abschrecken lassen. Sein aufrüttelndes Buch zeigt, was die Militarisierung des Naturschutzes anrichtet, wie die einheimische Bevölkerung drangsaliert wird und wie eine weiße Exekutive ohne demokratische Kontrolle im Namen einer „unberührten“ – menschenleeren – Natur herrscht.

„Im namen der Tiere“ hat den Brusseprijs für das beste journalistische Buch in den Niederlanden gewonnen. Die Jury schreibt: „Eine brillante investigative Reportage. Es ist ihm mehr als gelungen, einem breiten Publikum eine verborgene Welt zu erschließen. Ein journalistisches Meisterwerk.“

„Ein wichtiges Buch. Die Ergebnisse seiner mühseligen Recherchen präsentiert van Beemen in Form eines gut erzählten Pageturners über die hässlichen Seiten des Naturschutzes mit militärischen Mitteln.
Jan-Niklas Kniewel, Süddeutsche Zeitung

„Das aufrüttelnde Buch ist von unglaublicher Brisanz…“
Simone Schlindwein, Südlink

Über den Autor
Olivier van Beemen ist Investigativjournalist für Follow the Money und hat in internationalen Medien wie The Guardian, Le Monde, NRC und The Continent publiziert. 2019 wurde er mit dem Tegel, dem renommiertesten Journalistenpreis der Niederlande, ausgezeichnet. Sein Buch „Heineken in Africa“ (Hurst, 2019) war für mehrere internationale Preise nominiert, darunter den BCA African Business Book of the Year Award, und erschien in fünf Sprachen. Er hat seine Arbeit auf vier Kontinenten präsentiert und unter anderem Vorträge in Cambridge, Princeton, Harvard, Humboldt, und Sciences Po gehalten.


Kommt auch ins Gespräch mit der Menschenrechtsorganisation FIAN, die auch dabei sein wird! Die Münchner Lokalgruppe von FIAN stellt Infos zu einem ähnlichen Thema zur Verfügung: Die Maasai in Tansania sind durch Vertreibungen im Namen von Tourismus und „Naturschutz“ ebenfalls existenziell bedroht.

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