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 -alles-fuer-alle-die-krise-heisst-kapitalismus/
SUMMARY:[Dachau] Demonstration: Reclaim The City - Alles für Alle - Die Kr
 ise heißt Kapitalismus
DESCRIPTION:Das Wort Krise fällt regelmäßig bei der Beschreibung von Zus
 tänden der jetzigen Zeit – Halbleiter-Krise\, Corona Krise\, Krise der 
 Automobilindustrie\, Wohnungsbaukrise\, Konjunktur-Krise. Die Auswirkungen
  betreffen die gesamte Gesellschaft\, bedingt durch politische Entscheidun
 gen. Statt einer Umverteilung des vorhandenen Reichtums werden Sozialabbau
  und Ausgrenzung ins Spiel gebracht. Eine große Koalition fast aller Part
 eien versucht mit ihrem aktuellen migrationsfeindlichen Abschottungskurs e
 ben diese Stimmungen in der Bevölkerung aufzugreifen\, während Teile der
  Gesellschaft sich reaktionären autoritären oder neofaschistischen Heils
 versprechen zuwenden.\n\nKrise des gesamten kapitalistischen Systems\n\nEi
 n kapitalistisches System\, also ein System\, das auf sozialer Ungleichhei
 t basiert\, wälzt die Lösungen für die Krisen in der Regel einseitig ab
 . Und zwar auf die Menschen\, die das System tragen durch ihre Lohnarbeit.
  Lösen sollen es die\, die weit weniger haben als die Entscheider*innen i
 n den politischen und wirtschaftlichen Machtpositionen. Die Folgen sind u.
 a. steigende Mieten\, Verteuerung von Lebensmitteln\, Stellenabbau in den 
 großen Industrien. Um davon abzulenken\, dass der Kapitalismus selbst die
  Krisen hervorbringt\, werden einzelne Personengruppen stigmatisiert und a
 ls Sündenböcke ausgewählt. Bei der Suche nach Schuldigen wird von Unter
 nehmen und Politik öffentlich wirksam nach unten getreten: Forderung nach
  Senkung des Bürgergeldes („Faule“)\, gegen Migration („Fremde“)\
 , gegen Minderheiten (LGBTQI+).\n\n30 Jahre Neoliberalismus haben zu gesel
 lschaftlicher Entsolidarisierung\, Abbau sozialer Garantien und Vereinzelu
 ng mit fatalen Zügen geführt. Es stärkt Ideologien\, die eine vermeintl
 ich alte Stärke (Konservative) oder neue alte Stärke samt ethnischer Hom
 ogenität (Faschismus) propagieren. Dies gilt es zu stoppen – und nicht 
 nur das. Wir müssen den Spieß umdrehen – jetzt! Für etwas Besseres f
 ür alle\, für ein ganz anderes Ganzes.\n\nGegen Mietwucher und Leerstand
 ! Wohnraum für alle\n\nWer in Dachau eine Wohnung sucht\, braucht entwede
 r ewig oder findet nichts. Dachau kann als Kleinstadt im „Speckgürtel
 “ von München und einer Durchschnittsmiete von 15\,74 Euro/m² mit den 
 sieben teuersten Mieten in bundesdeutschen Großstädten locker mithalten.
  Im Landkreis fehlen laut einer Studie 1560 Wohnungen\, gleichzeitig stehe
 n im Landkreis 1990 Wohnungen leer. 52% davon stehen bereits länger als e
 in Jahr leer. Zwei-Zimmer-Wohnungen für weit über 1000 Euro Kaltmiete mu
 ss man sich erst mal leisten können – oder eben nicht. Für junge und a
 lte Menschen wird Wohnen zur Existenzfrage. Bei Mehrpersonenhaushalten geh
 t ein kompletter Lohn nur für die Miete drauf. Vermieter*innen suchen bew
 usst kaufkräftige Menschen mit hohen Gehältern\, um höhere Mieten verla
 ngen zu können. Die Folge ist Verdrängung. Doch Wohnen ist Menschenrecht
 . Es ist Zeit für soziale Wiederaneignung! Holen wir uns das Recht auf Wo
 hnen zurück!\n\nGegen das Erstarken des Faschismus – auf allen Ebenen m
 it allen Mitteln \n\nDie hohen Wahlergebnisse für die AfD sind nur ein As
 pekt einer bundes- und europaweit stärker werdenden extremen Rechten. Die
  Fokussierung auf den parteipolitischen Ableger erfasst den als ganzheitli
 che Bewegung angelegten Ansatz der neofaschistischen „Neuen Rechten“ n
 icht. Im Unterschied zu der als Baseballschläger-Jahre bezeichneten Nachw
 endezeit\, kann sich die extreme Rechte heute einer breiteren gesellschaft
 lichen Akzeptanz sicher sein\, durch welche völkisch rassistische und ant
 isemitische Stereotype offener geäußert werden können. In manchen Lands
 trichen stellen sie vorherrschende Mächtigkeit in Form von Infrastruktur 
 und Dominanz auf der Straße dar. Ihre Gewalt richtet sich gegen alle Mens
 chen\, die in ihrer Ideologie als minderwertig und als Feindbild gelten. G
 leichzeitig wird entschlossener Antifaschismus zunehmend kriminalisiert un
 d delegitimiert – auch in Bayern\, wie z.B. in Nürnberg\, Augsburg oder
  München. In Dachau beißen die Rechten auf Granit. Das wird so bleiben u
 nd dafür werden wir sorgen! „Wer gegen Nazis kämpft\, kann sich auf de
 n Staat überhaupt nicht verlassen“ (Esther Bejarano)\n\nStattdessen Sol
 idarität und Gegenmacht\n\nEine in Krisenzeiten stattfindende Polarisieru
 ng kann nicht nur in die reaktionäre Richtung gehen. Auch wenn Dachau als
  wohlhabend gilt\, sind etliche Menschen hier genauso von sozialer Ausgren
 zung betroffen\, haben harte Jobs mit zu wenig Lohn\, können sich daher F
 reizeitangebote nicht leisten oder haben aufgrund dessen gar keine Zeit 
 – haben auch keine Zeit sich für eine Verbesserung ihres Lebens zu enga
 gieren. Politik gerät zur Ausdrucksform sozial besser gestellter Personen
 gruppen. Unser alltägliches Leben ist der Ausgangspunkt. Wie viel Lohn wi
 r bekommen\, wie hoch unseren Mieten sind\, wie viel wir im Supermarkt aus
 geben müssen. Uns trennt dabei nicht woher wir kommen – im Gegenteil. M
 igrant*innen und Frauen sind beispielsweise überproportional sozial benac
 hteiligt.\n\nUm zusammen zu kommen und unsere Vereinzelung zu überwinden\
 , müssen wir selbst ein Netz aus Initiativen schaffen\, durch das wir uns
  gegenseitig unterstützen können. Ob bei der Arbeit\, im Alltag\, in der
  Nachbarschaft\, in der Schule. Verschiedene sich aufeinander beziehende A
 nsätze können nicht ohne weiteres ignoriert werden. Unsere Bedürfnisse 
 und Vorstellungen von einem guten Leben für alle können so nicht mehr ig
 noriert werden.\n\nKapitalismus überwinden \n\nPraktische Ansätze sind a
 llerdings wenig wert\, wenn wir nicht politische Perspektiven formulieren.
  Bei allem technischen Fortschritt bestehen uralte Institutionen und mit i
 hnen bleiben Fortschritt verweigernde Haltungen bestehen. Kapitalismus\, d
 as tagtägliche Alle gegen Alle\, die Ausbeutung des Menschen durch den Me
 nschen\, ist nicht das Ende der Geschichte. Bürgerliche Freiheiten in Wes
 teuropa sind nichts ohne soziale Absicherung.\n\nWir können uns weder auf
  althergebrachte linke Mythen verlassen\, noch auf die Gewissheit auf der 
 „besseren“ Seite zu stehen. „Fragend schreiten wir voran“ für ein
 e Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung – in der alle Platz ha
 ben\, die soziale Ungleichheit aufhebt\, statt sie zu verschärfen. Es ist
  Zeit zu handeln! Lokal global überall
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