[Busfahrt] Statt Silvesterfeier in München, ein Festakt und Aktionen in Berlin zu 100 Jahren Gründung der KPD!

Wann
Montag - 31.12.2018 - 02.01.2019
Ganztägig

Rollstuhlgerecht? Nein

Details

Liebe Freunde vom „Haus mit der Roten Fahne“,
liebe Unterstützer des Arbeiterbunds für den Wiederaufbau der KPD,

auch wenn es einige von euch geben wird, die enttäuscht sein werden, dass es in diesem Jahr kein Silvesterfest im „Haus mit der Roten Fahne“ gibt, wir lassen es nicht aus Frust auf den erneut negativen Stadtratsbeschluss ausfallen – oder habt ihr wirklich etwas anderes von CSU und SPD erwartet?

Nein, im Gegenteil, wir werden in diesem Jahr in Berlin den Gründungstag der KPD vor 100 Jahren und die Gründung unserer Organisation vor 50 Jahren nicht nur feiern, sondern mit einem Aktionstag das Regierungsviertel auf den Kopf stellen.

Die Gründung der KPD vor 100 Jahren und die Gründung des Arbeiterbunds für den Wiederaufbau der KPD vor 50 Jahren bedarf mehr als einer örtlichen Kleinfeier in unserem Haus in der Tulbeckstr. 4f, vielmehr werden alle Ortsgruppen unserer Organisation mit vielen Freunden, mit sämtlichen Aktions-LKW, mit allen Agit-Prop-Truppen, also auch dem „Roten Wecker“ und all unseren Schalmeiengruppen, in Berlin auf der Straße sein und uns am Karl-Liebknecht-Haus, der früheren Zentrale der Kommunistischen Partei Deutschlands, uns zu einem Festakt versammeln.

Es war die Enttäuschung vom Handeln der SPD-, aber auch der USPD-Führer im Verlauf der deutschen Novemberrevolution, als der Spartakusbund keine andere Möglichkeit mehr sah, zum Jahreswechsel 1918/19 in Berlin eine eigene Partei zu gründen, die KPD, die Kommunistische Partei. Sie folgten damit der Einsicht Rosa Luxemburgs in den deutschen Imperialismus, daß der Kapi-talismus in seine „Endkrise“ eingetreten sei, die nur durch den Untergang im Chaos oder durch den Sozialismus gelöst werden könne.

Doch schon unmittelbar nach ihrer Gründung, musste die KPD den Verlust einiger ihrer wichtigsten Köpfe verkraften: Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurden Anfang Januar ermordet, Franz Mehring starb wenige Tage später und Anfang März auch der Vorsitzende der KPD Leo Jogiches.

Auch ihnen werden wir gedenken, aber vor allem auch heute das aufgreifen und vollenden, das sie und die Genossen, die ihnen nachfolgten, wie Clara Zetkin, Wilhelm Pieck, Ernst Thälmann, noch nicht vollenden konnten.

Wer daher teilhaben will an einer grundlegenden Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse, gegen Krieg, Faschismus, Barbarei und für den Sozialismus, der ist eingeladen mitzukommen nach Berlin.

Wir fahren am Montag, den 31. Dezember in der Früh los und sind am 2. Januar abends wieder zurück.
Meldet euch  per Mail unter
wo.smuda@t-online.de
oder telefonisch 0170-382 03 41

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