Stattpark OLGA

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Adresse
Boschetsrieder Straße 109
81379 München


ganz ehemals Aschauerstraße 34, dann in der Tumblinger Str. 62, nun Boschetsrieder Straße 109

selbstverständnis

Aus dem Wunsch her­aus sich un­ter­ein­an­der bes­ser zu or­ga­ni­sie­ren und zu ver­bin­den, ent­stand un­se­re Grup­pe, deren Ziel es ist ge­mein­schaft­lich in Wägen zu woh­nen und so­zio­kul­tu­rel­le Pro­jek­te so­li­da­risch und un­kom­mer­zi­ell zu ver­wirk­li­chen. Wir, das heißt Stu­den­ten/innen, An­ge­stell­te und Selbst­stän­di­ge von Geis­tes­wis­sen­schaft­lern/innen bis zu Hand­wer­kern/innen, haben wir alle eins ge­mein­sam:
Wir wol­len selbst­be­stimmt woh­nen und haben das Wa­gen­le­ben als un­se­re Art des Traums vom ei­ge­nem Haus ent­deckt, nur dass un­se­res vier Räder hat.

Durch das Woh­nen im Wagen wird eine Sen­si­bi­li­tät für die Um­welt und das Mit­ein­an­der ge­weckt, da ein di­rek­ter Bezug zu den ver­wen­de­ten Res­sour­cen auf­ge­baut wird. An­ge­fan­gen bei dem Was­ser des täg­li­chen Be­darfs, wel­ches jede/r Wa­gen­be­woh­ner/in an einer ge­mein­sam ge­nutz­ten Was­ser­quel­le holen muss, bis hin zum ver­ant­wor­tungs­vol­len Um­gang mit Strom, wel­cher vor­wie­gend durch So­lar-​ oder Wind­ener­gie ge­won­nen wird. Wir stre­ben eine En­er­gie­ver­sor­gung un­ab­hän­gig von einem kon­ven­tio­nel­len Strom-​ und Gas­an­schluss an.
Die ge­mein­schaft­li­che Nut­zung von Ge­brauchs­ge­gen­stän­den, sowie durch das Be­wäl­ti­gen täg­li­cher Auf­ga­ben und Ar­bei­ten, wird das Mit­ein­an­der und die So­li­da­ri­tät un­ter­ein­an­der ge­för­dert.

Die­ser so­li­da­ri­sche Um­gang mit­eina­der und das öko­lo­gi­sche Be­wusst­sein ge­gen­über der Um­welt und ihren Res­sour­cen soll als An­re­gung für alle die­nen, die an un­se­ren Pro­jek­ten und Ver­an­stal­tun­gen teil­neh­men. Zudem kön­nen so Ängs­te und Vor­ur­tei­le ge­gen­über al­ter­na­ti­ven Le­bens­wei­sen ab­ge­baut wer­den.

Frei­luft­ki­no und Bühne

Auf dem Platz soll es nach un­se­rer Vor­stel­lung ein­mal im Monat einen Ki­no­abend geben. Dort sol­len vor allem Filme und Do­ku­men­ta­tio­nen mit so­zia­lem oder po­li­ti­schen Bil­dungs­an­spruch ge­zeigt wer­den. Wir wer­den dafür kei­nen Ein­tritt ver­lan­gen. Au­ßer­dem möch­ten wir Filme zei­gen die es sonst nicht in die Kinos schaf­fen. So wol­len wir be­son­ders Münch­ner Künst­lern/innen und Film­stu­den­ten/innen die Mög­lich­keit geben ihre Filme bei uns vor­zu­füh­ren. Zudem möch­ten wir am Nach­mit­tag ein Kin­der­ki­no statt­fin­den las­sen.
Des­wei­te­ren wol­len wir auf un­se­rem Platz eine Bühne zur Ver­fü­gung stel­len, um eta­blier­ten und we­ni­ger eta­blier­ten Künst­lern/innen eine Auf­tritts­mög­lich­keit vor Pu­bli­kum zu geben. Das Pro­gramm um­fasst dabei Musik ver­schie­de­ner Stil­rich­tun­gen, sowie Thea­ter und Klein­kunst­vor­füh­run­gen. Die­ses Pro­jekt soll nicht ein­zel­ne Künst­ler/innen und Ver­an­stal­ter/innen son­dern die All­ge­mein­heit be­rei­chern.

Stra­ßen­cafè

Ein öf­fent­li­cher Ka­fe­be­trieb för­dert Zu­sam­men­tref­fen und Aus­tausch in der Nach­bar­schaft. Ein ge­müt­li­cher Platz zum Sit­zen und ein Stück Ku­chen und Kaf­fee oder Tee lädt zum Aus­ru­hen und Er­ho­len ein.
Ge­sell­schafts­spie­le, wie z.B. „Back­gam­mon“ oder „Mensch är­ge­re dich nicht“, ste­hen allen zur Ver­fü­gung und för­dern eine Wohn­zim­mer­at­mo­sphä­re, in der so­wohl Kin­der als auch Er­wach­se­ne einen Platz ein­neh­men sol­len.
Uns ist es wich­tig das ganze drau­ßen statt­fin­den zu las­sen, so­weit das Wet­ter es zu­lässt, da es da­durch eine of­fe­ne Aus­strah­lung hat und nicht den Cha­rak­ter einer „ge­schlos­se­nen Ge­sell­schaft“.

Bü­che­rei

In einer an das Stra­ßen­ca­fe an­ge­schlos­se­nen Bü­che­rei be­steht so­wohl die Mög­lich­keit ein­fach zum Kaf­fee in einem Buch zu schmö­kern, als auch Bü­cher gegen Pfand aus­zu­lei­hen.
Das Sor­ti­ment un­se­rer Bi­blio­thek soll so­wohl Ro­ma­ne, als auch Sach- und Fach­bü­cher zu ver­schie­de­nen The­men um­fas­sen.
Wich­tig ist uns im Be­reich der Sach- und Fach­li­te­ra­tur, dass diese ein Grund­wis­sen an hand­werk­li­chen Ar­bei­ten ver­mit­teln, sie sol­len er­gän­zend zu den ver­schie­de­nen Work­shops und Werk­stät­ten zur Ver­fü­gung ste­hen.
Zu­sätz­lich zum Li­te­ra­tur-​ Sor­ti­ment stel­len wir uns ein An­ge­bot an ver­schie­de­nen Fil­men vor, das so­wohl gerne aus­ge­lie­hen, als auch von uns Abends im Frei­luft­ki­no ge­zeigt wird.
In Zu­sam­men­ar­beit mit dem Stra­ßen­café kön­nen Le­sun­gen und Dis­kus­si­ons­run­den ver­an­stal­tet wer­den.

Of­fe­ne Werk­stät­ten und Work­shops

Wir pla­nen eine den ört­li­chen Ge­ge­ben­hei­ten ent­spre­chend di­men­sio­nier­te Werk­statt ein­zu­rich­ten, durch wel­che die Mög­lich­keit ent­steht, auf einer un­kom­mer­zi­el­len Ebene Work­shops zu ver­schie­de­nen The­men an­zu­bie­ten. An­ge­fan­gen beim Schul­kind das auf dem Heim­weg mit einem ka­put­ten Fahr­rad vor­bei­kommt über den/die Wan­der­ge­sel­len/in der/die nur kurz die In­fra­struk­tur vor Ort nut­zen will, bis hin zu the­men­spe­zie­fisch ge­plan­ten Work­shops mit be­grenz­ter Teil­neh­mer/in­nen­zahl am Wo­chen­en­de.
Das Be­reit­stel­len von Wer­zeug stellt kein Pro­blem dar, da wir zum Groß­teil be­ruf­lich oder pri­vat hand­werk­lich tätig sind, wo­durch sich auch eine pro­fes­sio­nel­le, ge­schul­te Be­treu­ung im Um­gang mit Ma­schi­nen und Werk­zeug er­gibt.
Vor­aus­set­zung zur Teil­nah­me an einem Work­shop sind somit le­dig­lich In­ter­es­se, En­ga­ge­ment und freund­li­cher Um­gang mit­ein­an­der.

[Anmerkung zur Rollstuhlgerechtigkeit:]
Es gibt keine rollstuhlgerechte Toilette, aber sonst findet alles ebenerdig statt.

Link zum Veranstaltungsort: http://olga089.blogsport.de/

Rollstuhlgerecht? Eingeschränkt

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