Schön, dass uns die Arbeit ausgeht – Ein Plädoyer für massive Arbeitszeitverkürzung. Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Wann
Dienstag - 31.05.2016
20:00 - 22:00

Wo
EineWeltHaus
Schwanthalerstr. 80
80336 München

Details

Hauptsache Arbeit? Oft wollen wir gar nicht so genau wissen, an was wir da eigentlich den ganzen Tag so arbeiten. Vieles davon ist fragwürdig, überflüssig, ja schädlich. Es gibt nur einen einzigen Grund, warum wir Angst haben müssen vor dem Verschwinden der Arbeit: Die Wirtschaft, von der wir abhängen, ist verrückt organisiert. Die einen sollen arbeiten bis zum Umfallen, die anderen werden zum überflüssigen Menschenmüll erklärt, sprich arbeitslos.

Massive Arbeitszeitverkürzung für alle ist das Gebot der Stunde. Und sie wäre durchaus machbar, ohne dass wir auf Lebensqualität verzichten müssen. Damit das funktioniert, müssen wir allerdings aus einem Gedankengefängnis herausfinden. Es gilt, sich von der Vorstellung zu verabschieden, das ewige Weiterdrehen am Hamsterrad des „Arbeiten-gehen-müssen-um-Geld-zu-verdienen-weil-wir-sonst-nicht-leben-können“ garantiere uns eine gute Zukunft. Das Gegenteil ist der Fall.

Lothar Galow-Bergemann ist nach 40 Jahren Arbeit endlich in Rente. Er arbeitete vorwiegend in der Krankenpflege, ist Verdi-Mitglied und war freigestellter Personalrat in zwei Großkliniken. Seine schönsten Arbeitstage erlebte er, wenn er zusammen mit seinen KollegInnen gestreikt hat. Heute schreibt er u.a. für Konkret, Jungle World und emafrie.de

Eintritt frei! Aber über Spenden freut sich jede*r!

Der Vortrag wird organisiert von linksjugend [’solid] basisgruppe münchen (http://rotesmuenchen.blogspot.de/).

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